Wie prägen Offene Werkstätten die Zukunft der Wertschöpfung?

Wie prägen Offene Werkstätten die Zukunft der Wertschöpfung?

Der 2018 erschienene Band „Interdisziplinäre Perspektiven zur Zukunft der Wertschöpfung“ beschäftigt mit der Wertschöpfung der Zukunft auf Grundlage neuester Forschungsergebnisse. Beleuchtet werden auch Chancen und Herausforderungen, die sich infolge zunehmend kollaborativer und dezentraler Wertschöpfungsprozesse ergeben. Das Projekt Cowerk hat zwei Beiträge beigesteuert.

Jan Peuckert vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung beschäftigt sich in seinem Kapitel „Beiträge plattformvermittelter Kollaboration zum Innovationssystem“ mit dem Konzept des Technologischen Innovationssystems und dessen Erweiterung. Mit der Zunahme plattformvermittelter Kollaboration tritt die Zivilgesellschaft als weiteres wesentliches Element neben die klassischen Subsysteme Wissenschaft, Wirtschaft und Staat und ergänzt deren Funktionen im Innovationssystem. Als technische und soziale Infrastrukturen für dezentrale Produktion werden Offene Werkstätten zu Dreh- und Angelpunkten für die Vernetzung, den Austausch und die Koordinierung offener Entwicklungsprozesse für neue Produkte und Technologien.

Lorenz Erdmann und Eva Dönitz vom Fraunhofer ISI behandeln „Zukünfte für Offene Werkstätten: Antizipation neuer Wertschöpfungsmuster in einem Vision-Prozess“. Der Beitrag beschreibt die Entwicklung von Zukunftsbildern für Offene Werkstätten in Deutschland im Jahr 2030 aus der Sicht der Nutzer/innen. Grundlage ist eine vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung entwickelte Methode zur Erarbeitung einer Vision („Visioning“), hier auf den Kontext Offener Werkstätten übertragen.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Redlich, Tobias, Moritz, Manuel, Wulfsberg, Jens P. (Hrsg.): „Interdisziplinäre Perspektiven zur Zukunft der Wertschöpfung“, 2018 | 1. Auflage, IX, 372 Seiten, Springer Gabler (Verlag).
ISBN 978-3-658-20265-1

Mehr Informationen