Cowerk: Governance

Modul 4 - Governance

Ausgangslage

Die Transformation bestehender Produktions- und Konsumstrukturen ist eine gesamtgesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Die Veränderungsprozesse erfordern soziale und technische Innovationen, die zwangsläufig in Nischen im bestehenden Produktions- und Konsumtionsregime entwickelt werden müssen. Es müssen also Ansatzpunkte und Geschäftsmodelle gefunden werden, um diese Innovationen in der gesellschaftlichen Breite zu verankern.


Vorgehensweise und Methode

Im Modul „Governance“ wird daher die Frage adressiert, wie Offene Werkstätten und CBPP für eine Green Economy fruchtbar gemacht werden können. Dies erfolgt in drei Schritten:

  1. Zunächst wird die Literatur zu Offenen Werkstätten und  CBPP zum gegenwärtigen Entwicklungsstand der Maker-Kultur und ihrer Werkstattmodelle sowie zu internationalen privaten und öffentlichen Maßnahmen zur Förderung von CBPP ausgewertet.
  2. Darauf aufbauend werden Strategien konzipiert, wie Offene Werkstätten und CBPP im jeweiligen sozialen und ökonomischen Umfeld verankert werden können. Hierzu werden fördernde und hemmende Faktoren systematisiert und Werkzeuge entwickelt, um Geschäftsmodelle zu verbessern, Werkstätten effektiver zu vernetzen, den Wissenstransfer sicherzustellen und ihre Sichtbarkeit im lokalen Umfeld und darüber hinaus zu erhöhen.
  3. Schließlich werden Offene Werkstätten und CBPP in der gesellschaftlichen Breite entwickelt – auch und gerade über die Reallabore Offener Werkstätten hinaus. Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen, CBPP in ihre Wertschöpfungsprozesse zu integrieren? Welche hybriden Netzwerke zwischen Nischen-Akteuren und etablierten Unternehmen sind zukunftsträchtig? Welche Infrastrukturen werden benötigt?